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Kategorie: Schule

Nachdem ich während der Fahrt zur Schule morgens inzwischen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen das Bedürfnis hatte, sofort auszusteigen, irgendwoher eine Kamera herzaubern und den Sonnenaufgang zu fotografieren, habe ich mich heute mal dazu entschlossen, einfach früher loszufahren und genau das tatsächlich auch zu tun!

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Ich wandere gerade irgendwo auf dem Schönberg herum und habe noch ca. eine Stunde bevor ich wieder losfahren muss, um noch rechtzeitig in die Schule an zu kommen.

UPDATE 07:37
Es war ziemlich neblig, was cool gewesen wäre aber leider waren die Wolken hinter dem Nebel so dicht, dass gar keine Sonne mehr durchkam.

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Religionsunterricht an Schulen

Gut möglich, dass ich mir mit folgendem Beitrag einige Kritik einheimse, aber ich möchte dieses Thema jetzt einfach mal ansprechen, da es mir persönlich sehr wichtig ist.

Meiner Meinung nach hat Religionsunterricht absolut gar nichts an einer Schule zu suchen. Ich vertrete die Meinung Schulen sollten dafür da sein, Wissen weiterzugeben und keinen Glauben. Natürlich ist der Glauben der Menschen auch ein Teil unseres Wissens, daher muss ich meine erste Aussage noch etwas genauer Aufschlüsseln. Ich hätte zum Beispiel kein Problem damit, wenn man Religion als sachliches Thema angehen würde, doch leider geschieht dies nicht. Unter einem sachlichem Angehen verstehe ich, dass man nicht nur eine Religionslehre unterrichtet, den Schülern einredet nach dieser zu leben, und alles andere als falsch deklariert, was bei uns in Arbeiten, trotz richtiger Argumentation, leider durchaus vorkommt, sondern ihnen einfach völlig allgemein zeigt, an was die Menschen auf dieser Welt glauben. Ein solcher Unterricht ließe sich mit dem eigentlichen Ziel einer Schule, das Wissen der Welt und nicht irgendwelche Theorien zu vermitteln, ohne Probleme in Einklang bringen. Obwohl ich kein bisschen Gläubig bin, sehe ich durchaus etwas gutes in Religion, insofern sie nicht von der Kirche missbraucht wird, kann sie Menschen Trost spenden und sie auf einen moralisch richtigen Weg führen. Wichtig dabei ist nur, dass sie eine freiwillige Entscheidung sein sollte, ohne jeglichen Einfluss der Familie und erst recht nicht der Schule. Dies ist auch der Grund, wieso ich nicht mehr am Religionsunterricht teilnehme und stattdessen in Ethik gewechselt bin. Hier habe ich die Möglichkeit zu sagen, was ich glaube und denke, ohne irgendwelche vorgeschriebene Regeln zu beachten, deren Abweichung automatisch alles, was ich sage, ungültig machen. Wir haben dort die Möglichkeit über alle Religionen zu reden, uns selbst ein Bild zu machen und zu entscheiden, was wir glauben wollen.

Glaube ist letztlich eben nur, was auch der Name schon sagt, eine Vermutung und weiter nichts. Er ist keine feststehende Tatsache und sollte demnach auch nicht wie eine unterrichtet werden.

Ich habe mir gerade mal wieder einen sehr inspirierenden Ted Talk über die Frage, wie Lehrer unterrichten sollten angesehen. Diese Rede bezieht sich zwar eigentlich nur auf die Naturwissenschaften aber ich denke, sie trifft genauso gut auf beinahe alle anderen Fächer, mit denen wir uns täglich so herumschlagen müssen, absolut zu.

Wieso machen wir uns das Leben schwerer als es eigentlich sein müsste, in dem wir uns Details aneignen, an die sich, spätestens nach der nächsten Klassenarbeit, sowieso kein Mensch mehr erinnern kann, anstatt einfach nur das Wichtigste in einer einfacheren Form zu lernen und dann aber auch zu behalten.
Lehrer sollten Geschichtenerzähler sein, keine sprechenden Lexika.

Meine Meinung zu unserem Schulsystem absolut perfekt zusammengefasst:

Hier noch einige weitere Vorträge des selben Sprechers:

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